Praxis für Psychotherapie, Supervision und Coaching
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Brainspotting für Reiter

Ich bin selber Reiterin.

Mit 12 Jahren begann mein Leben mit Pferden.

Seit 18 Jahren begleitet mich Bob´s Major Acre, Quarterhorse, durchs Leben.

(Bob ist das Pferd mit der Blesse in der Mitte des obigen Fotos.)

 

Pferde sind wundervolle Geschöpfe.

Gleichzeitig sind sie im Unterschied zu uns Menschen Fluchttiere,

wodurch so manche Turbulenzen im Umgang mit ihnen entstehen.

 

Ich kenne nicht wenige ReiterkollegInnen,

die traumatische oder belastende Erfahrungen gemacht haben.

Ich selber habe 1997 einen schweren Reitunfall erlebt.

Ich konnte ihn zum einen durch meinen persönlichen "Therapeuten" Bob

(der nichts mit diesem Ereignis zu tun hatte)

und zum anderen durch die Techniken des Brainspotting gut verarbeiten.

 

Durch diese Erfahrungen beschloss ich, ein spezielles Coaching für "traumatisierte" Reiter anzubieten.

 

Es ist eine Variation des Sportler-Coachings.

Brainspotting für Reiter kann eingesetzt werden bei:

Schocks, Traumatisierungen und Ängsten

UND auch

zur Optimierung von Leistungen für Turniere bzw. Wettbewerbe.

 

Der Reitstil (Englisch, Iberisch oder Western) spielt für diese Arbeit keine Rolle!

Dauer: ca. 2 bis 6 Arbeitseinheiten (je 50 Min)

Der fachliche Hintergrund:

Unwillkürliche Reaktionen

 

Manchmal steckt die Angst in den Knochen.

 

Das Unbewusste speichert für den Organismus erschütternde Ereignisse.

Das ist eine natürliche Reaktion, um zukünftige Gefahrensituationen zu vermeiden.

Der Körper schlägt Alarm, wenn gewisse Umstände an problematische Erfahrungen erinnern.

Da kann der Kopf hundert Mal sagen:

"Alles halb so wild. Das ist heute und nicht damals! Beruhige Dich!"

 

Die unwillkürlichen Mechanismen in uns haben schon längst das Kommando übernommen.

Wir verspannen uns; ziehen die Schultern hoch, atmen flach, kneifen die Gesäßmuskulatur zusammen oder werden hektisch am Zügel.

 

Pferde sind hochsensibel.

Sie nehmen jede noch so feine Veränderung des Reiters oder Pferdemenschen in Bruchteilen von Sekunden wahr.

Es tut nichts zur Sache, ob wir auf ihnen sitzen oder vom Boden aus mit ihnen kommunizieren.

 

Ihre Instinkte als Fluchttiere sind geschärft.

Hat der Mensch Angst oder Stress, überträgt sich das über unseren Körper auf das Pferd.

Es versteht "Gefahr in Verzug" und wird nervös.

So schaukeln sich manche Situationen auf.

Ein Stress-Kreislauf entsteht.

Gewünschte Übungen gelingen nicht oder Ziele werden kaum erreicht.

 

An diesem Punkt setzt Brainspotting für Reiter ein.

Die angstbesetzte "Erinnerung" (des Menschen) wird verarbeitet und neu bzw. verändert abgespeichert.

 

Hier finden Sie mich

Praxis für Psychotherapie, Supervision und Coaching
Kirchenplatz 18
A-4910 Ried im Innkreis

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